PROFESSOR ERIK SCHERDER ERKLÄRT

Trainieren Sie Ihr Gehirn durch
Radfahren

Professor Erik Scherder weiß wie kaum ein anderer, was Bewegung für das Gehirn bedeutet. Als Professor für Neuropsychologie an der Vrije Universiteit Amsterdam beschäftigt er sich täglich mit einer zentralen Frage: Wie bleibt das Gehirn gesund und leistungsfähig? Seine Botschaft ist klar: Wer das Leben genießen will, muss in Bewegung bleiben.

Professor Erik Scherder is als hoogleraar neuropsychologie aan de Vrije Universiteit (VU) elke dag bezig met de vraag: hoe houd je je brein vitaal?Hij doet onderzoek, geeft les, schrijft boeken, gaat het land in voor lezingen en deelt zijn kennis in tv-programma’s. Zijn mantra: een actief lichaam is een actief brein. Zelf houdt hij zich daaraan door onder meer elke dag een uur te fietsen. Waarom is dat eigenlijk zo goed voor je?

Erik Scherder lebt, was er sagt. Er wohnt etwa 30 Minuten mit dem Fahrrad von seiner Arbeit entfernt und entscheidet sich bewusst gegen Tram oder Bus. „Denn es ist enorm wichtig, das Gehirn jeden Tag zu fordern“, sagt er.


Scherder erklärt, was beim Radfahren im Gehirn passiert: „Der Körper wird sofort aktiviert. Das Herz arbeitet stärker, weil Radfahren Anstrengung erfordert und die Herzfrequenz erhöht. Dadurch wird mehr Blut ins Gehirn gepumpt – und diese Durchblutung ist entscheidend. Außerdem regt Radfahren die Bildung zusätzlicher Blutgefäße und Nervenzellen an. Auch für die Neurochemie des Gehirns ist Radfahren positiv. Vereinfacht gesagt: Bewegung sorgt dafür, dass der Körper Stoffe produziert, die Motivation, Stimmung und Wohlbefinden beeinflussen. Deshalb fühlen Sie sich nach einer Fahrt oft energiegeladener und positiver. Menschen, die sich regelmäßig bewegen, können nachweislich besser mit Stress umgehen und haben ein geringeres Risiko für Depressionen. Die Liste der Vorteile ist lang. Körper und Geist bleiben gleichermaßen gesund.“


Im Alltag merken Sie den Unterschied sofort: „Wer aktiv bleibt, kann sich besser konzentrieren und hält die Verbindungen im Gehirn leistungsfähig. Außerdem fällt es leichter, den Tag zu strukturieren und den Überblick zu behalten.“

Fordern Sie sich  selbst heraus

Es gibt keine allgemeingültige Norm dafür, wie viel Bewegung richtig ist. „Das ist individuell. Ich persönlich fordere mein Gehirn nicht, indem ich es mir leicht mache. Ich gehe zügig, nehme die Treppe und fahre schnell Fahrrad – ohne elektrische Unterstützung. Für jemand anderen kann bereits das Radfahren mit Tretunterstützung eine echte Herausforderung sein. Entscheidend ist, dass Sie sich fordern. Dann sind Sie auf dem richtigen Weg.“


Gemeinsam unterwegs

Für das Gehirn ist Radfahren im Freien besonders wertvoll – idealerweise in der Natur. „Bäume, Parks und Wasser sind laut wissenschaftlicher Literatur die besten Umgebungen für kognitive Leistungen. In der Stadt müssen Sie ständig auf den Verkehr achten. Fahren Sie deshalb lieber ins Grüne – aufs Land, in den Wald oder in den Park.“ Noch besser ist es, gemeinsam unterwegs zu sein: „Studien zu den sogenannten Blue Zones – Regionen, in denen Menschen besonders lange leben – zeigen: Soziale Kontakte und gegenseitige Unterstützung sind entscheidend.“


Zögern Sie nicht
Auch für Menschen, die unsicher sind, ob ein angepasstes Fahrrad das Richtige ist, hat Scherder einen klaren Rat: „Zögern Sie nicht. Das Schöne am Radfahren ist, dass Sie immer in Bewegung bleiben können – auf Ihre eigene Weise. Sie sitzen und bewegen sich trotzdem. Das ist eine goldene Kombination. Selbst wenn sich Ihr Gleichgewicht verändert, kann ein anderer Fahrradtyp die Lösung sein. Wichtig ist, dass Sie aktiv bleiben. Wer regelmäßig fährt, kann typische Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Übergewicht besser kontrollieren. So bleiben Sie fit und aktiv“, fasst Scherder zusammen. ■

Tretunterstützung, die sich an Sie anpasst

vanRaam Fahrräder bieten verschiedene Stufen der Tretunterstützung – von leicht bis besonders kraftvoll. Vielleicht brauchen Sie heute noch wenig Unterstützung. Umso beruhigender ist es zu wissen, dass Sie bei verändertem Bedarf jederzeit auf mehr Antriebskraft zurückgreifen können. Die Tretunterstützung passt sich vollständig Ihrer Fahrweise an und sorgt für ein angenehmes und natürliches Fahrgefühl.